Am Samstag, 16. Mai 2026, feierten wir gemeinsam und zweisprachig die Eucharistie zu Ehren der Muttergottes Maria in der Marien-Kapelle Wilen Wartegg. Durch Pfarrer António Brito und Pfarrer Peter Legnowski stand die Feier ganz im Zeichen der Integration: Menschen verschiedener Herkunft, Sprachen und Generationen kamen zusammen, um gemeinsam zu beten, zu singen und ihren Glauben zu feiern. Der portugiesische Chor umrahmte die Feier auf würdige Weise.
Im Anschluss an die Messe begingen wir die Lichterprozession rund um das Schloss Wartegg. Mit brennenden Kerzen begleiteten wir die liebevoll geschmückte Statue der Muttergottes und beteten den Rosenkranz zweisprachig. Das Kerzenlicht erinnerte an die grosse Tradition der Lichterprozessionen in Fátima und machte zugleich sichtbar, was diese Feier besonders für uns Emigrantinnen und Emigranten bedeutet: Heimat bewahren, Glauben teilen und Gemeinschaft stärken.
Nach der Prozession waren alle zu einem gemütlichen Beisammensein mit herzhaftem Apéro eingeladen. So wurde die Fátima-Lichterprozession auch in diesem Jahr zu einem besonderen Zeichen gelebter Verbundenheit – mit Menschen unterschiedlicher Herkunft, mit der Kirche vor Ort und mit allen Menschen, die diesen Glaubensweg gemeinsam mitgehen. Für die portugiesische Gemeinschaft bleibt diese Tradition ein wertvoller Ausdruck von Dankbarkeit, Vertrauen und Zusammenhalt über Generationen hinweg.
Wir danken allen Familien, die die Blumen gespendet haben, und allen, die geholfen haben, die Statue der Muttergottes liebevoll von Hand zu schmücken. Ebenfalls bedanken wir uns von Herzen bei allen Helferinnen und Helfer, die beim Auf- und Abbau des Geländes mitgewirkt und einen wertvollen Beitrag zum Apéro geleistet haben.
Soraia Simão
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